Disposition der Chororgeln Basilika St. Lorenz
in Kempten
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Die spiegelbildlich gestalteten Chororgeln sind von besonderer Art. Sie wurden 1740 erbaut und der Erbauer ist leider noch nicht
eindeutig ermittelt worden. 1963 wurden die Chororgeln von Fa. Zeilhuber im Stil der damaligen Zeit und auf gutheiß der damaligen Sachverständigen
erneuert. Original erhalten sind die Gehäuse mit der Bildhauerarbeit. Bei der Überarbeitung der Instrumente durch uns 2002 – 2003 konnten diverse Ergänzungen
am Gehäuse z.B. aus artfremden Materialien wegen fehlender Geldmittel nicht korrigiert werden. Man hat sich auf das technisch und klanglich notwendigste
beschränkt.
1864 wurde von Fa. Walker Ludwigsburg die große Hauptorgel mit 36 Registern gebaut, die der jetzigen Hauptorgel von Fa. Zeilhuber 1938 –
39 weichen musste und im neuen neobarocken Gehäuse auf 65 Register erweitert wurde. Einige Register von der Walkorgel wurden damals in die neue Konzeption
übernommen.
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Hauptwerk Chororgel Süd
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Großgedackt
Prinzipal
Oktav
Spitzflöte
Quinte
Doublette
Mixtur
Kornett V ab f°
Trompete
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16’
8’
8’
4’
4’
2 2/3’
2’
1 1/3’
8’
8’
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Oberwerk Chororgel Nord
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Prinzipal
Gedackt
Oktav
Rohrflöte
Flageolett
Larigot
Mixtur
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8’
8’
4’
4’
2’
1 1/3’
1’
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Kronwerk Nord
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Gedackt
Metallflöte
Quinte
Prinzipal
Terz
Cimbel
Musette
- Tremulant -
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8’
4’
2 2/3’
2’
1 3/5’
2/3’
8’
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Pedal Nord und Süd
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Prinzipalbaß
Subbaß
Oktavbaß
Coppel
Choralbaß
Bombard
Trompete
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16’
16’
8’
8’
4’
16’
8’
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S
N
S
N
N
S
N
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Mechanische und elektrische Normalkoppeln
Diverse An- und Abschaltfunktionen in Verbindung mit der Hauptorgel
Alle 3 Orgeln können von der Hauptorgel elektrisch bespielt werden.
Auch können alle 3 Orgeln von der grösseren Chororgel aus bespielt werden. Es gibt mehrere Möglichkeiten im
Duo-Spiel bis hin als Orgeltrio.
Jedes Instrument hat seinen eigenen Klangcharakter und doch sind klangliche Verbindungen untereinander problemlos möglich.
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